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Tarifrunde WDR - 4. Verhandlungsrunde ergebnislos beendet

Eingestellt am 24.08.2019

„Die erfolgreichen Streikmaßnahmen im Vorfeld der Verhandlung haben gezeigt, wie groß die Unterstützung für die Forderungen bei den Beschäftigten des WDR ist“, erklärte Christof Büttner, Landesfachbereichsleiter Medien, ver.di NRW. „Der Wunsch nach verbesserten Bedingungen ist spürbar. Unser Ziel ist demnach weiterhin die Orientierung am öffentlichen Dienst und ein Tarifabschluss, der im Vergleich zum bestehenden Arbeitgeberangebot auch eine Reallohnsteigerung bedeutet. Dafür können und werden wir weiter mobilisieren.“

ver.di fordert für die 4.200 Beschäftigten und rund 2.200 Festen-Freien des WDR und des Beitragsservice eine Erhöhung der Einkommen und Effektivhonorare um 6 Prozent, im Volumen inklusive eines Sockelbetrags von 150,00 Euro, bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Die Ausbildungsvergütung soll insgesamt um 100 Euro erhöht werden. Die Forderung umfasst außerdem die Möglichkeit, die mögliche Entgelterhöhung in zusätzliche freie Tage umzuwandeln.
Für die Festen-Freien fordert ver.di zusätzliche soziale Komponenten:
• Vergütung Schulungstage - 200 Euro pro Tag 
• Krankengeld ab dem ersten Tag 
• Verlängerung und Aufstockung des Härtefallfonds
Die Tarifverhandlungen beim WDR werden am 26. September in Köln fortgesetzt.
Für weitere Informationen:
Christof Büttner: 0175 2251635 
(Landesfachbereichsleiter Medien)

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